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Fördermöglichkeiten

Für Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen

Bildungsgutschein

Die Förderung der beruflichen Bildung gehört zu den Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung. Ob eine Weiterbildungsförderung möglich ist, entscheidet die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter des Wohnortes unter Berücksichtigung der individuellen und arbeitsmarktbezogenen Fördervoraussetzungen. Wichtig ist, dass die betroffenen Personen vor Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme durch die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter beraten wurden. Bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen erhalten Sie von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter einen Bildungsgutschein ausgehändigt. Der Bildungsgutschein kann bei einem zugelassenen Träger wie der TASys GmbH eingelöst werden. Lehrgangskosten werden direkt mit dem Kostenträger abgerechnet.

Weitere Informationen: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)

Der AVGS-MAT fördert Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gem. § 45 SGB III bei einem zugelassenen Träger wie der TASys GmbH. Das können Maßnahmen zur Vermittlung von beruflichen Fähigkeiten und Kenntnissen sein oder ein individuelles Jobcoaching.

Wer kann einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) beantragen?

Alle Menschen, die bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur oder dem Jobcenter arbeitssuchend gemeldet sind, können einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) beantragen. Dazu gehören neben Empfängern von ALG I und ALG II unter anderem auch von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchenden wie:

  • arbeitssuchend gemeldete Nichtleistungsempfänger (also auch ohne Alg 1 oder Alg 2)
  • Studenten und Auszubildende auf Jobsuche
  • Selbständige sowie Berufsrückkehrende (§ 20 SGB III)
  • Soldaten bei Beendigung des Wehrdienstes
  • Beschäftige in Transfer- und Auffanggesellschaften

Der AVGS ist eine sogenannte Kann-/ Ermessensleistung und kann nur bei zertifizierten Trägern eingereicht werden. Sie erhalten den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein / AVGS immer bei Ihrem Vermittler der Arbeitsagentur oder Jobcenter. Lehrgangskosten werden direkt mit dem Kostenträger abgerechnet.

Weitere Informationen: Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) zur Förderung Ihrer Weiterbildung

Weiterbildungsprämie

Um Erwerbstätigen mit geringerem Einkommen die Teilhabe am lebenslangen Lernen zu erleichtern, führte die Bundesregierung mit der Bildungsprämie im Dezember 2008 ein neues Finanzierungsmodell ein.

Mit dem Prämiengutschein der Bildungsprämie übernimmt der Staat die Hälfte der Weiterbildungsgebühren bei Veranstaltungskosten von höchstens 1.000 Euro. Der Gutscheinwert beträgt maximal 500 Euro.

Einen Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn

  • Sie das 25. Lebensjahr vollendet haben und
  • durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und
  • Sie über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Prämiengutschein führt Sie in eine Beratungsstelle. Speziell für die Bildungsprämie geschulte Beraterinnen und Berater unterstützen und informieren Sie in allen Fragen rund um die Bildungsprämie.

Wichtig: Das Gespräch ist für Sie kostenlos! Bitte bringen Sie einen Personalausweis, einen Beschäftigungsnachweis und Ihren letzten Steuerbescheid mit.

Weitereführende Links:

Prämiengutschein

Beratungsstellen vor Ort

Vorab-Ceck: Damit Sie schnell und unkompliziert prüfen können, ob vielleicht auch Sie einen Prämiengutschein erhalten können, beantworten Sie einfach die Fragen im Vorab-Check.

Fördermöglichkeiten für Beschäftigte und Soldaten

Bildungscheck NRW

Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss von 50 Prozent, max. 500,- Euro zu den Weiterbildungskosten. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Sie können Ihren Bildungsscheck bei der TASys GmbH einlösen.

Sie wohnen in einem anderen Bundesland? Dann informieren Sie sich bitte weiter unten unter "Übersicht weiterer regionaler Fördermöglichkeiten"

Im individuellen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 30.000,- Euro (max. 60.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Dabei sollen ausdrücklich folgende Gruppen angesprochen werden:

  • Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
  • Berufsrückkehrende
  • Beschäftigte ohne Berufsabschluss
  • Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
  • Ältere ab 50 Jahren
  • atypisch Beschäftigte
  • befristet Beschäftigte
  • Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer
  • geringfügig Beschäftigte
  • Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche

Im betrieblichen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Schwerpunkt sind hier Beschäftigte mit einem jährlichen Arbeitnehmerbrutto von maximal 39.000,- Euro.

Der Bildungscheck wird Ihnen von einer zugelassenen Beratungsstelle ausgestellt:

Weitere Informationen: www.mais.nrw/bildungsscheck

WeGebAU

Die Bundesagentur für Arbeit kann mit WeGebAU die berufliche Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern finanziell fördern.

 

Wer wird gefördert?

  • Gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • ohne Berufsabschluss
  • oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihre erlernte Tätigkeit nicht mehr ausüben können.
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Berufsabschluss,
    die in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Arbeit-nehmern beschäftigt sind.

 

Was wird gefördert?

Es können Weiterbildungen gefördert werden, die im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden. Das Unternehmen stellt die Beschäftigten für die Teilnahme an der Qualifizierung während der Arbeitszeit frei.
Bei geringqualifizierten Beschäftigten können Qualifizierungen gefördert werden, die zu einem anerkannten Berufsabschluss oder zu einer berufsanschlussfähigen Teilqualifikation führen.

Weiterbildungen für Beschäftigte in KMU müssen außerhalb des Betriebes durchgeführt werden und über ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
Es müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermittelt werden. Ausgenommen ist zudem eine Förderung von Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.

 

Das Programm bietet zwei Möglichkeiten der finanziellen Förderung an:

  • die Erstattung der Weiterbildungskosten
  • einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt für Geringqualifizierte

 

Die Beteiligung an den Weiterbildungskosten bei Beschäftigten in KMU-Betrieben wird gestaffelt:

  • Unter 45 Jahre mit Berufsabschluss bis zu 50 Prozent Beteiligung an den Weiterbildungskosten
  • Über 45 Jahre mit Berufsabschluss bis zu 75 Prozent Beteiligung an den Weiterbildungskosten

Bei gering qualifizierten Beschäftigten oder ungelernten Beschäftigten ist die Betriebsgröße unerheblich. Hier kann neben der Übernahme der Weiterbildungskosten auch ein Arbeitsentgeltzuschuss in Höhe der weiterbildungsbedingt ausgefallenen Arbeitszeit erbracht werden.

Fragen zum Programm WeGebAU beantwortet der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit. Den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Köln erreichen Sie, wenn Sie noch keinen festen Ansprechpartner haben, über:

• Arbeitgeberhotline: (0800) 4 5555 20 (Der Anruf ist für Sie gebührenfrei)

Aufstiegs-BAföG

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet Ihnen mit dem Aufstiegs-BAfög eine nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz gesetzlich geregelte Geldleistung zur Unterstützung Ihrer Qualifizierung.

Was wird gefördert?

Das Aufstiegs-BAföG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, kurz AFBG) fördert die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse wie Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Erzieher/in oder Betriebswirt/in.

Wer wird gefördert?

Alle, die sich mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung in Voll- oder Teilzeit vorbereiten. Und das unabhängig vom Alter.

Wie wird gefördert?

Bei der Finanzierung Ihrer Fortbildung können Sie auf die Unterstützung von Bund und Ländern durch das Aufstiegs-BAföG bauen. Beantragen Sie Zuschüsse zu Prüfungs- und Lehrgangsgebühren sowie bei Vollzeitmaßnahmen Unterstützung zum Lebensunterhalt. Die Förderung mit AFBG beinhaltet Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Hinzu tritt die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die Differenz zwischen Zuschussanteil und maximalem Förderbetrag abzuschließen. Die Zuschussanteile variieren je nach Fördergegenstand (Maßnahmekosten, Unterhaltsbedarf etc.). Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Sie einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren erhalten, und zwar bis maximal 15.000 Euro*. 40 Prozent der Förderung erhalten Sie als Zuschuss. Für den Rest der Fördersumme erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen.

Eine Online Berechnung Ihrer möglichen Förderung ist direkt auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung möglich. Ebenso finden Sie hier alle benötigten Formulare für die Beantragung.

Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium richtet sich an talentierte und leistungsbereite Fachkräfte unter 25 Jahren, die bereits ihre berufliche Ausbildung abgeschlossen haben. Mit einem Weiterbildungsstipendium können Fachkräfte bis zu drei Jahre fachliche oder fachübergreifende Weiterbildungen finanzieren. Damit unterstützt das Bundesbildungsministerium junge Menschen, sich in ihrem Beruf durch Weiterbildung zu qualifizieren und neue berufliche Möglichkeiten bis hin zur Selbständigkeit zu entdecken.

Weitere Informationen: www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Soldatinnen und Soldaten

Der Übergang von der aktiven Bundeswehrzeit in die zivile Zukunft stellt für Sie nicht nur eine Zeit der Neugestaltung im privaten Bereich dar, Sie möchten auch die Weichen für eine sichere berufliche Zukunft stellen.

Nutzen Sie Ihre Zeit, legen Sie einen Baustein Ihres beruflichen Fundaments innerhalb unserer Schulungen. Heute Soldat/in, in naher Zukunft, zielgerichtete zivilberufliche Perspektiven durch unsere Seminare.

Bilden Sie sich in unseren Kursen zum Beispiel zum gefragten SAP Anwender oder/und zum zertifizierten SAP Berater (SAP Solution Consultant) aus.

Sie können für die von uns angebotenen Kurse Ihren finanziellen Rahmen aus dem Anspruch auf Förderung seitens des BFD nutzen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, Kursangebote als Selbstzahler zu belegen. Eine Kombination beider Finanzierungsmöglichkeiten ist auch möglich, wenn zum Beispiel die Fördermittel seitens des BFD nicht ausreichend sind.

Weitere Informationen: Berufsförderungsdienst der Bundeswehr

Übersicht weiterer regionaler Fördermöglichkeiten