Aus der Praxis: Was macht eigentlich ein freiberuflicher SAP-Dozent?

Kaum ein großes oder mittelständisches Unternehmen kommt heutzutage ohne das vielseitige Softwaresystem von SAP aus. Was man früher Warenwirtschaftssystem nannte, macht heute SAP. Nur in viel größerer und komplexerer Form. Im Prinzip lassen sich über Schnittstellen alle relevanten Bereiche eines Unternehmens miteinander vernetzen und so Prozesse effizient koordinieren und ggf. optimieren. Personal, Einkauf, Lager, Buchhaltung – alles kann miteinander verbunden werden, um einen optimalen Überblick zu haben und Bereiche miteinander in Einklang zu bringen.

SAP-Anwender und -Berater sind gefragte Spezialisten, die je nach Erfahrung entweder in einem Unternehmen angestellt arbeiten oder selbstständig tätig sind. Die beruflichen Möglichkeiten sind vielfältig, so können Berater z. B. freiberuflich als SAP-Dozent arbeiten. Wir haben einen Berater, der für die TASys auf freier Basis tätig ist, nach seinen Erfahrungen als Dozent gefragt.

Mein Weg zum SAP-Dozenten

„Mit SAP begonnen habe ich in der Finanzkrise 2008/2009. Damals über ein Weiterbildungsangebot der Arbeitsagentur. Hier habe ich dann meine erste SAP-Berater-Zertifikation gemacht. Somit habe ich also zunächst einmal ebenfalls auf der anderen Seite einer solchen Schulung gesessen. Während dieser Zeit reifte dann der Entschluss, mich als Freiberufler selbstständig zu machen. Gesagt, getan! Meinen ersten Auftrag erhielt ich damals auch glücklicherweise von dem Bildungspartner, bei dem ich die Ausbildung gemacht habe. Die erste Hürde war genommen und ich hatte einen guten Einstieg.

Seit dieser Zeit habe ich für verschiedenen Bildungsträger gearbeitet und habe einen ganz guten Einblick in die verschiedenen Angebote erhalten. Ich habe aber nicht nur Bildungspartner kennengelernt, auch eine ganze Reihe von anderen SAP-Dozenten/Beratern. So ist im Laufe der Zeit ein Netzwerk mit regem Austausch, Verbindungen, Hilfestellungen, Weiterempfehlungen usw. entstanden. SAP bedeutet auch Teamwork und das funktioniert ganz hervorragend. Über diese Verbindungen ist dann auch der Kontakt zur TASys GmbH entstanden. Das ist jetzt fast 6 Jahre her. Und ich wäre nicht immer noch hier tätig, wenn es mir nicht gefallen würde!“

Vorteile eines Freiberuflers

„Ich bin freiberuflich unterwegs, d. h. die TASys ist mein Auftraggeber und bucht mich im Bedarfsfall als Dozent für ihre SAP-Weiterbildungsangebote. Diese Vorgehensweise ist durchaus üblich im Bildungsbereich und gibt den Schulungen viel Praxisnähe und Vielseitigkeit. Wir SAPler spezialisieren uns immer für einen oder zwei Fachbereiche. Es gibt Logistiker, Spezialisten für Rechnungswesen, Personaler usw. Man ist also im SAP-Bereich nicht so breit, aber dafür tief aufgestellt. Die Freiberuflichkeit gibt uns freien SAP-Beratern die Chance und Gelegenheit, unsere Projekte ein wenig zu streuen und uns breiter auf dem Markt aufzustellen. Eventuell kann man auch zu einem Firmen-Projekt hinzustoßen und neben dem Schulungsbereich auch einmal in der ‚realen Welt‘ tätig sein.

Auch bei der Unterrichtsgestaltung haben wir Dozenten bei der TASys freie Hand. Das Lehrgangsende muss eingehalten werden und auch der jeweilige Abschluss sollte von den Absolventen erreicht werden. Wie wir die Ziele allerdings erreichen, bleibt uns überlassen. Das gibt uns die Möglichkeit, viel individueller auf die jeweilige Gruppenzusammensetzung einzugehen. Die Teilnehmer sind natürlich alle immer anders. Wir können uns an der Zusammensetzung orientieren und auch auf die Wünsche und Fortschritte eingehen und unseren Unterricht anpassen. Dies macht das Arbeiten für uns sehr angenehm!

Dann gibt es für uns auch noch einen ganz entscheidenden anderen Vorteil, den nicht alle Bildungsträger mitbringen. Die TASys GmbH ist nicht nur in der Weiterbildung tätig, sondern auch eine Unternehmensberatung und bietet Unterstützung für Firmen z. B. bei der SAP-Implementierung und ähnlichen Prozessen an. Für uns bedeutet das, es gibt häufig sehr interessante Firmen-Projekte, bei denen wir mitwirken können.“

Immer wieder sehr gerne!

„Zum Schluss möchte ich dem Team im Back-Office ein großes Lob aussprechen. Man tut hier nicht nur alles, um es für die Teilnehmer angenehm und erfolgreich zu gestalten. Das Gleiche gilt auch für uns Dozenten. Ein reger Informationsaustausch, ein offenes Ohr bei Problemen, an Absprachen wird sich gehalten, Änderungsvorschläge aus Reihen der Dozenten werden dankbar angenommen und nach Möglichkeit auch umgesetzt. Vom Mitarbeiter bis hin zur Geschäftsleitung – wir Dozenten fühlen uns voll im TASys-Team integriert und gut aufgehoben.“

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